Logopädie > Sprechen > Sprechstörungen
Sprechen ist die Fähigkeit, Sprachlaute korrekt und flüssig zu bilden. Während die Sprache den Wortschatz und das Verständnis der Bedeutung der Wörter beinhaltet, bezeichnet das Sprechen die motorisch-artikulatorischen Fertigkeiten.
Typische Störungen des Redeflusses sind das Poltern und das Stottern, die in der logopädischen Therapie behandelt werden können. Poltern bezeichnet ein Störung des Redeflusses, dessen Hauptmerkmal ein unregelmäßige und übermäßig schnelle Sprechgeschwindigkeit ist. Poltern kann mit Stottern, Sprach- und Sprechfehlern sowie Aufmerksamkeitsdefiziten einhergehen.
Sprechstörungen können nach einem Schlaganfall oder einer neurologischen Erkrankung aufteten. Hier ist der Ablauf des Sprechens hinsichtlich Artikulation, Atmung und Stimme erheblich beeinträchtigt.
Von Artikulations- oder Ausspracheproblemen wie beispielweise das Lispeln können Erwachsene und Kinder betroffen sein. Bei letzteren ist eine rechtzeitige logopädische Behandlung von enormer Bedeutung.
Neben neurologischen Aspekten können angeborene Missbildungen oder Verletzungen im Mund- und Rachenbereich - wie z.B. die Lippen-Kiefer-Gaumenspalte - Ursache von Sprechstörungen sein.